Nosoden und Organpräparate zählen zu den ältesten Arzneiformen der naturheilkundlichen Therapie und bilden eine historische wie konzeptionelle Brücke zwischen Erfahrungsheilkunde und moderner Regulationsmedizin. Nosoden werden aus pathologischem oder mikrobiologischem Ausgangsmaterial nach homöopathischen Prinzipien hergestellt und sollen über Reiz- und Resonanzmechanismen die körpereigene Abwehr und Selbstregulation anregen. Organpräparate, gewonnen aus gesunden tierischen Geweben, zielen dagegen auf die funktionelle Unterstützung und Regeneration korrespondierender Organsysteme. In der Komplexmittelhomöopathie werden beide Präparateformen komplementär eingesetzt, um Regulationsblockaden zu lösen und die Wiederherstellung physiologischer Steuerkreisläufe auf energetischer, funktioneller und biochemischer Ebene zu fördern. Der Vortrag gibt einen Überblick über historische Entwicklungslinien, pharmakologische und herstellungstechnische Grundlagen sowie über aktuelle regulatorische Rahmenbedingungen. Darüber hinaus werden praxisorientierte Anwendungskonzepte vorgestellt, die die therapeutische Bedeutung von Nosoden und Organpräparaten im Kontext konstitutioneller und systemischer Therapieansätze illustrieren. Abschließend wird diskutiert, inwiefern diese traditionellen Arzneiformen ein verbindendes Element zwischen klassischer Homöopathie, moderner Regulationsmedizin und integrativen Heilverfahren darstellen und damit zur wissenschaftlich reflektierten Weiterentwicklung komplementärmedizinischer Therapiekonzepte beitragen können. Referent: Andreas Domes https://www.kongressbadenbaden.de/programm/ Anmeldung & Tickets 
Fibromyalgie ist eine komplexe chronische Erkrankung, die sich durch weit verbreitete Schmerzen, Müdigkeit sowie einer Vielzahl weiterer körperlicher und psychischer Beschwerden äußert. Die Ursachen sind vielschichtig und die Symptomatik individuell stark variierend, weshalb Therapeuten bei der Behandlung vor besonderen Herausforderungen stehen. Im Gegensatz zur konventionellen medizinischen Behandlung, die sich meist auf Schmerlinderung und Symptomkontrolle beschränkt, bietet die Naturheilkunde wertvolle Möglichkeiten, um Beschwerden nachhaltig zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zum Teil deutlich zu verbessern.
In diesem Webinar lernen Sie unterschiedliche therapeutische Ansätze kennen, die sich in der Praxis bewährt haben – von Akupunktur und Infusions- bzw. Injektionstherapien mit homöopathischen Komplexmitteln und Vitalstoffen über Ernährungsumstellung bis zur gezielten Stressreduktion. Der erfahrene Referent vermittelt eine ganzheitliche Sicht auf die Fibromyalgie und zeigt Wege auf, wie Körper, Stoffwechsel und Nervensystem gleichermaßen unterstützt werden können. Ziel ist es, Ihnen alltagstaugliche und individuell anpassbare Therapieoptionen an die Hand zu geben, die in der Praxis für Sie und den Patienten leicht umgesetzt werden können.

Altes Wissen – hochmodern und naturheilkundlich relevant!
Der Heilpraktiker und staatlich examinierte Krankenpfleger Andreas Domes, Präsident der Fakom e.V. (Fachgesellschaft für Komplex-Homöopathie und Kombinationsmitteln) stellt Ihnen die Anwendung des Kompendiums für die Praxis vor.
Neben den praxisbezogenen Inhalten des Kompendiums, wird die spannende Firmengeschichte und das Wirken von Dr. med. Cal Spengler und Dr. med. Ewald Kleine zum besseren Verständnis der Nutzung dargestellt.
Inhalte des Vortrags:
– Aufbau des Spenglersan® Kompendium – leichtes Verständnis zu den Anwendungen
– Entwicklung und geschichtliches
– About: Mikrozirkulation, chronische Krankheit, Regulationstherapie und Säure-Basenhaushalt
– Die Spenglersan® Kolloide
– Die Entoxin®-Therapie und deren Anwendungen mit praktischen Beispielen aus der NHP
– Heilpflanzenportraits der Wirkstoffe
– Wirkungsvolle Spenglersan® Kombinationssets
– Therapieempfehlungen und Übersicht zu den Krankheitsbildern
– Spenglersan® Darmsanierungsoptionen
– Spezialitäten
– Hinweise auf den Online-Fachkreisbereich und Nutzung der dortigen Tools für Therapeutinnen und Therapeuten
Am Ende des Vortrags können Ihre Fragen und Anregungen besprochen und diskutiert werden. Der Vortrag ist von hohem Nutzen für die praktische Anwendung und Umsetzung der naturheilkundlich-therapeutischen Praxis und Apotheke.
FIPS – Fachkongress für Heilpraktiker*innen
26. & 27. Juni 2026 · Würzburg

Der Bund Deutscher Heilpraktiker e. V. (BDH) lädt am 26. und 27. Juni 2026 zum FIPS – Fachkongress für Heilpraktiker*innen nach Würzburg ein. Der Kongress steht für qualitätsgesicherte Fortbildung, fachlichen Austausch und neue Impulse für die tägliche Praxis.
Die inhaltliche Programmplanung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit vier renommierten Fachpartnern, die ihre jeweilige Expertise einbringen:
- ACON – Arbeitsgemeinschaft für Chiropraktik und Osteopathie in der Naturheilkunde
- FAKOM – Fachgesellschaft für Komplexmittel-Homöopathie
- AGTCM – Arbeitsgemeinschaft für Traditionelle Chinesische Medizin
- DHZ – Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift
Ein zentrales Element des FIPS ist das Dialogseminar, das den fachlichen Austausch bewusst in den Mittelpunkt stellt. Das Format basiert auf der in der Deutschen Heilpraktiker Zeitschrift (DHZ) etablierten Rubrik „4 Fachleute – 4 Behandlungsstrategien“ und wird beim FIPS als Live-Format erlebbar. Unterschiedliche therapeutische Ansätze werden anhand konkreter Fallbeispiele vorgestellt, diskutiert und kritisch beleuchtet. Der direkte Dialog zwischen Expert*innen und Teilnehmenden, Fragen aus dem Plenum sowie der Austausch eigener Erfahrungen sind ausdrücklich erwünscht. So entsteht ein lebendiges Format, das neue Perspektiven eröffnet und praxisnahe Impulse für den Berufsalltag vermittelt.
Sachkundenachweis Ozontherapie
Darüber hinaus wird an diesem Wochenende auch der Sachkundenachweis „Ozontherapie“ angeboten. Die Durchführung erfolgt in Kooperation mit der Firma Hänsler und ermöglicht interessierten Teilnehmer*innen, den zertifizierten Nachweis im Rahmen des Kongresses zu erwerben.
Praxisnahe Workshops
Am Freitag wird das Vortragsprogramm des FIPS durch praxisnahe Workshops zu den Themen Abrechnung, Praxisgründung sowie Notfalltraining ergänzt. Die Workshops werden von BDH-Expert*innen durchgeführt und bieten konkrete Unterstützung für den Praxisalltag sowie zusätzliche Sicherheit im beruflichen Handeln.
Neue Räumlichkeiten
Der FIPS 2026 wird noch größer als in den Vorjahren und findet erstmals im NOVUM Conference & Events Würzburg statt. Die erweiterten Räumlichkeiten bieten optimale Bedingungen für Vorträge, Dialogformate, Industrieausstellung und persönliche Begegnungen.
Freuen Sie sich auf einen BDH-Kongress mit fachlicher Tiefe, neuen Impulsen und viel Raum für Austausch.
Mehr: https://www.bdh-online.de/heilpraktiker/fortbildung/fips-interdisziplinaere-fachtagung/

Die Komplexmittelhomöopathie versteht sich als integrativer Ansatz innerhalb der Regulations- und Komplementärmedizin. Sie kombiniert das Prinzip der individualisierten Arzneiwahl der klassischen Homöopathie mit der synergetischen Wirkung sorgfältig abgestimmter Arzneikombinationen. Ziel ist die Wiederherstellung gestörter Selbstregulationsmechanismen unter Einbezug somatischer, psychischer und konstitutioneller Faktoren.
Ein zentrales diagnostisches Element bildet die humorale Anamnese, die auf der Weiterentwicklung der antiken Säftelehre beruht und in der modernen Konstitutionstherapie eine systematische Zuordnung individueller Reaktions- und Belastungstypen ermöglicht. Diese Betrachtungsweise integriert funktionelle, vegetative und emotionale Aspekte und erlaubt eine differenzierte Einschätzung der Regulationsfähigkeit des Organismus.
Der Vortrag erläutert die theoretischen Grundlagen und methodischen Schritte der humoralen Diagnostik sowie deren Bedeutung für die Auswahl und therapeutische Steuerung homöopathischer Komplexmittel. Anhand klinischer Beispiele wird gezeigt, wie die konstitutionelle Typologie zur individualisierten Therapieführung beiträgt und eine Brücke zwischen traditioneller Erfahrungsmedizin und moderner Regulationsphysiologie schlägt.
Damit leistet die Komplexmittelhomöopathie einen Beitrag zur wissenschaftlich fundierten Weiterentwicklung komplementärmedizinischer Konzepte und zur Integration humoral-konstitutioneller Modelle in eine ganzheitliche, patientenzentrierte Behandlung.
Referent: Markus Engel


Die Milieutherapie nimmt innerhalb der integrativen Medizin eine zentrale Stellung ein, da sie die Regulation des inneren Milieus als Voraussetzung für Gesundheit, Homöostase und Immunstabilität betrachtet. Störungen des intestinalen Mikrobioms und des enteralen Stoffwechselmilieus gelten als Schlüsselfaktoren bei chronischen Entzündungen, Dysbiosen und systemischen Regulationsstörungen. Die Milieutherapie mit homöopathischen Komplexmitteln zielt darauf ab, das biochemische, mikrobiologische und immunologische Gleichgewicht des Darms gezielt zu harmonisieren und die endogenen Selbstheilungsmechanismen zu aktivieren.
Der Vortrag beleuchtet die theoretischen und pathophysiologischen Grundlagen der Milieutherapie im Kontext der modernen Mikrobiomforschung. Dabei wird gezeigt, wie homöopathische Komplexmittel durch synergistische Arzneikombinationen auf unterschiedlichen Regulationsebenen – Schleimhaut, Lymphsystem, Mikrobiota und Stoffwechsel – wirken können. Besonderes Augenmerk gilt der Kombination aus Drainage-, Entsäuerungs- und Symbioselenkungsmitteln, die in der Darmsanierung zur Wiederherstellung einer physiologischen Darmflora und einer funktionellen Barriere beitragen.
Anhand klinischer und praxisorientierter Beispiele wird der Stellenwert dieser Therapieform in der integrativen Medizin diskutiert. Dabei zeigt sich, dass die Milieutherapie mit Komplexmitteln nicht nur als Ergänzung zur probiotischen oder phytotherapeutischen Behandlung, sondern als konstitutionelle Basistherapie verstanden werden kann, die Regulationsfähigkeit, Resilienz und systemische Balance des Organismus nachhaltig unterstützt.
Referentin: Eva Nagamine


Nosoden und Organpräparate zählen zu den ältesten Arzneiformen der naturheilkundlichen Therapie und bilden eine historische wie konzeptionelle Brücke zwischen Erfahrungsheilkunde und moderner Regulationsmedizin. Nosoden werden aus pathologischem oder mikrobiologischem Ausgangsmaterial nach homöopathischen Prinzipien hergestellt und sollen über Reiz- und Resonanzmechanismen die körpereigene Abwehr und Selbstregulation anregen. Organpräparate, gewonnen aus gesunden tierischen Geweben, zielen dagegen auf die funktionelle Unterstützung und Regeneration korrespondierender Organsysteme.
In der Komplexmittelhomöopathie werden beide Präparateformen komplementär eingesetzt, um Regulationsblockaden zu lösen und die Wiederherstellung physiologischer Steuerkreisläufe auf energetischer, funktioneller und biochemischer Ebene zu fördern. Der Vortrag gibt einen Überblick über historische Entwicklungslinien, pharmakologische und herstellungstechnische Grundlagen sowie über aktuelle regulatorische Rahmenbedingungen.
Darüber hinaus werden praxisorientierte Anwendungskonzepte vorgestellt, die die therapeutische Bedeutung von Nosoden und Organpräparaten im Kontext konstitutioneller und systemischer Therapieansätze illustrieren. Abschließend wird diskutiert, inwiefern diese traditionellen Arzneiformen ein verbindendes Element zwischen klassischer Homöopathie, moderner Regulationsmedizin und integrativen Heilverfahren darstellen und damit zur wissenschaftlich reflektierten Weiterentwicklung komplementärmedizinischer Therapiekonzepte beitragen können.
Referent. Andreas Domes

Informationen zur Ausbildung der Fakom e.V.

Komplexmittel repräsentieren einen zentralen Ansatz der modernen Homöopathie und Regulationsmedizin. Ihr Wirkprinzip beruht auf der gezielten Kombination mehrerer Einzelmittel, die in abgestimmten Potenzen und Relationen eine funktionelle und energetische Synergie entfalten. Diese Struktur ermöglicht eine gleichzeitige Beeinflussung verschiedener physiologischer und pathophysiologischer Ebenen – von der lokalen Organfunktion über humorale und vegetative Regelkreise bis hin zu psychoneuroimmunologischen Zusammenhängen.
Der Vortrag analysiert die systematische Struktur von Komplexmitteln hinsichtlich ihrer inhaltlichen und funktionellen Zusammensetzung. Dabei werden Prinzipien der Mittelwahl, Potenzierung und Kombination erläutert, die auf der Homöopathie, der Organtherapie, der Isopathie und der Milieutherapie basieren. Anhand typischer Formulierungsbeispiele wird aufgezeigt, wie sich Arzneikomponenten gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken, modulieren oder ergänzen, um eine optimale Regulation und Wiederherstellung gestörter Funktionssysteme zu erreichen.
Besonderes Augenmerk gilt der Frage, wie synergistische Arzneistrukturen konzipiert werden können, um den Organismus sowohl in akuten als auch chronisch-degenerativen Prozessen ganzheitlich zu unterstützen. Die Betrachtung der Komplexmittel als funktionelle Netzwerke verdeutlicht, dass ihre Wirksamkeit weniger auf einzelnen Substanzen, sondern auf der abgestimmten Interaktion ihrer Komponenten beruht.
Damit leistet die Analyse der Komplexmittelstruktur einen Beitrag zum Verständnis integrativer Arzneimittelsysteme und eröffnet Perspektiven für eine wissenschaftlich fundierte Weiterentwicklung der Regulations- und Komplementärmedizin.
Referent: Dominik Fritsch


Freitag – Firmengelände meta Fackler Arzneimittel GmbH
14:00 – 18:00 Workshop: Metalle in der Homöopathie
Olaf Rippe & Margret Madejsky –
Autoren / Gründer von Natura Naturans
16:00 – 18:00 Entdeckerpfad und Führung durch den
Heilpflanzengarten Parallelprogramm in Kleingruppen,
meta-Team & Dr. Oliver Ploss – Apotheker, HP / Autor
ab 18:00 Get-together und gemeinsamer Grillabend
Samstag – Jagdschloss Springe
09:00 – 10:00 meta Fackler: 60 Jahre Komplexhomöopathie
Historie und Kompendium
Dr. med. Ricarda Fackler, Geschäftsführerin
HP Andreas Domes – Präsident der FAKOM
10:00 – 11:00 Homöopathie im Geiste des Paracelsus –
meta-Komplexe unter der Lupe
Olaf Rippe & Margret Madejsky
11:00 – 11:45 Industrie-Spotlight und Kaffeepause
11:45 – 12:45 Heilpflanzenkunde in Phytotherapie und
Homöopathie Dr. Oliver Ploss – Apotheker, HP und Autor
12:45 – 14:30 Industrie-Spotlight und Mittagspause
14:30 – 15:30 Ganzheitliche Frauenheilkunde
HP Karin Hellenkemper – Osteopathin (DO.CN)
(unterstützt von Pflüger GmbH & Co. KG)
15:30 – 16:15 Industrie-Spotlight und Kaffeepause
16:15 – 17:15 Trennen um zu verbinden – die Kunst guter
Kombinationen HP Tobias Rutkowsky – Leiter Marketing (Pekana)
(unterstützt durch PEKANA Naturheilmittel GmbH)
17:15 – 18:15 Industrie-Spotlight und kollegialer Austausch
ab 18:15 Gemeinsames Abendessen im Marstall / Biergarten
mit musikalischer Begleitung
Sonntag – optionales Begleitprogramm
(bitte wählen Sie eine der beiden Optionen in der Anmeldung aus)
09:00 – 12:00 Praxisworkshop: Injektionskonzepte bei
funktionellen Beschwerden HP Andreas Domes – Präsident der FAKOM
oder
Geführter Besuch Wisentgehege Springe, inkl.
Flugvorführung am Falkenhof und Wolfsfütterung
Jede Therapie findet ihr Maß im Verstehen der Lebenskraft.
Die Sprache der Lebenskraft – Curriculum für konstitutionelle Diagnostik in der Naturheilkunde
Diese Fortbildungsreihe ist aus einem fachlichen Dialog hervorgegangen, der von Beginn an durch das gemeinsame Anliegen getragen war, die konstitutionelle Diagnostik innerhalb der Naturheilkunde neu zu vertiefen und in eine zeitgemäße Form zu überführen.
In geistiger Nähe zur Tradition der Komplexmitteltherapie verbindet sie überliefertes Erfahrungswissen mit einem differenzierten diagnostischen Denken, getragen von der Überzeugung, dass die Zukunft der Naturheilkunde dort entsteht, wo ihre Grundlagen klar erkannt und verantwortlich weiterentwickelt werden.
Diese Reihe steht in der Tradition konstitutioneller Medizin und trägt zu deren zeitgemäßer Weiterentwicklung bei.
Im Zentrum steht die erweiterte naturheilkundliche Anamnese als kunstvolle, präzise und lebendige Form der Erkenntnis. Sie erschöpft sich nicht in der Erhebung von Befunden, sondern versteht sich als Prozess des Verstehens, in dem sich die Lebenskraft des Menschen in Körper, Seele und Lebensrhythmen zur Sprache bringt.
Die diagnostische Orientierung folgt dabei grundlegenden Wahrnehmungsachsen — Fülle und Mangel, Spannung und Erschlaffung, Rhythmus und Dysrhythmie, Reaktion und Erschöpfung. Sie eröffnen einen systematischen Zugang zum konstitutionellen Gefüge des Menschen und führen zu einer Medizin, die nicht allein Krankheiten beschreibt, sondern Ordnungen erkennt.
Elemente, Säfte, Qualitäten, Temperamente und Diathesen erscheinen in diesem Zusammenhang nicht als historische Relikte, sondern als zeitüberdauernde Denkformen der Medizin — als Orientierungswissen, das Individualität verstehbar macht und therapeutische Entscheidungen zu tragen vermag.
Aus einer solchen Diagnostik erwachsen die therapeutischen Konsequenzen mit innerer Folgerichtigkeit: konstitutionelle Heilpflanzen, Ordnungstherapie, Komplexmittel und integrative Strategien werden nicht schematisch angewandt, sondern aus der erkannten Ordnung des Patienten entwickelt.
Die Reihe richtet sich an Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie an naturheilkundlich tätige Ärztinnen und Ärzte, die Diagnostik nicht allein als Methode begreifen, sondern als Beziehungsgeschehen — zwischen Körper und Seele, Mensch und Natur sowie Krankheit und Sinn.
Sie lädt dazu ein, die diagnostische Kunst neu zu vertiefen und damit ein wesentliches Fundament naturheilkundlicher Medizin bewusst weiterzutragen.
Die Module des Curriculums
Modul 1 – Die Grundlagen: Elemente, Säfte, Qualitäten, Lebenskraft
- Die klassische Naturheilkunde — von Hippokrates über Hufeland bis zu modernen naturheilkundlichen Denkansätzen
- Natur, Konstitution und Lebensordnung
Modul 2 – Der Energiekreis des Lebens
- Die Stoffwechselgrundfunktionen — Assimilation (Aufnahme), Dissimilation (Umsetzung) und Elimination (Reinigung) — bilden den Energiekreis des Lebens und sind Ausdruck der Lebenskraft in ihrer dynamischen Ordnung
- Anamnese und Diagnostik der Stoffwechselgrundfunktionen
- Der diagnostische Dreiklang
- Therapeutische Regulation: Anregung der Stoffwechselkräfte, Umstimmung der Reaktionslage und Förderung der Ausscheidungsfunktion
Modul 3 – Organsysteme und ihre Schwächen: Spezifische Energiemangelsyndrome
- Lebensprozesse zwischen Kompensation und Dekompensation
- Der Magen — Zentrum der inneren Verdauungskraft
- Die Leber — Quelle der Lebenswärme
- Die Nieren — Filter der Lebenskraft
- Die Lungen — Tor zwischen Innen und Außen
- Das Herz — Mittelpunkt des Blutlebens
- Das Gehirn — Träger der inneren Ordnung
- Die Haut — sichtbares Organ der Ausscheidung
Modul 4 – Die Diathesen: Reaktionsformen der Konstitution (Anamnese, Diagnostik und Therapie)
- Die azide (harnsaure) Diathese
- Die allergische Diathese
- Die spasmophile Diathese
- Die exsudative Diathese
Modul 5 – Elemente, Säfte und Temperamente
- Die Qualitätenlehre
- Die Humores (Kardinalsäfte) — die Elemente im Menschen
- Die vier Temperamente — seelische Ausdrucksformen der Elemente
- Therapeutische Perspektiven
Die Ausbildung ist eine Zoom-Online-veranstaltung und wird aufgezeichnet. Sie können diese auch im nachgang ansehen, wenn Sie angemeldet sind.
Termine für 2026:
- Teil 16.09.2026 18:00-20:00 Uhr
- Teil 23.09.2026 18:00-20:00 Uhr
- Teil 30.09.2026 18:00-20:00 Uhr
- Teil 07.10.2026 18:00-20:00 Uhr
- Teil 14.10.2026 18:00-20:00 Uhr
Referent: HP Markus Engel
Heilpraktiker, Jahrgang 1964, Heilpraktiker seit 1998,Schwerpunkt abendländische Heilkunde, Phytotherapie, Spagyrik, Homöopathie (Miasmatik), systemische Beratung und Strukturaufstellungen (SySt). Seit 2000 umfängliche Seminar und Vortragstätigkeit, sowie Veröffentlichung von Artikeln in Fachzeitschriften. Langjähriger Berater und Mitarbeiter naturheilkundlich ausgerichteter Unternehmen mit den Schwerpunkten medizinisch-wissenschaftliche Therapieberatung, Entwicklung von Fortbildungs- und Therapiekonzepten sowie Fragen zur Organisationsentwicklung. Mitglied im Wissenschaftlicher Beirat der Fakom e.V. seit 2022.
Mehr Informationen im Video:
Die Sprache der Lebenskraft – Das Buch zur Ausbildung jetzt vorbestellen
Leseprobe „Sprach der Lebenskraft – Anamnese und Diagnostik in der Naturheilpraxis
Bei Fragen zu den Veranstaltungen bitte Mail an: office@fakom.de


