60 Jahre meta Fackler – ein Jubiläum, das verbindet

Es gibt Begegnungen, die bleiben. Begegnungen, die weit über den fachlichen Austausch hinausgehen und uns daran erinnern, warum wir unseren Beruf mit so viel Leidenschaft ausüben. Der 60. Jubiläumskongress der meta Fackler Arzneimittel GmbH war für mich genau eine solche Begegnung. Vom 4. bis 6. September 2026 durften wir im Jagdschloss Springe ein ganz besonderes Jubiläum feiern. 60 Jahre meta Fackler – das bedeutet sechs Jahrzehnte naturheilkundliche Erfahrung, pharmazeutische Sorgfalt und die Verbundenheit mit Menschen, die Naturheilkunde leben.
Was diese Tage für mich so besonders gemacht hat, war jedoch nicht allein das Jubiläum. Es waren die Menschen, die Herzlichkeit und die familiäre Atmosphäre, die den gesamten Kongress geprägt haben. Es war ein Fest des persönlichen Gesprächs, des fachlichen Austauschs und der gemeinsamen Begeisterung für eine Medizin, die den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet.

Ein herzliches Dankeschön an meta Fackler
Ein solches Jubiläum ist nur möglich, wenn viele Menschen mit Engagement, Herzblut und großer Sorgfalt zusammenarbeiten. Besonderer Dank gilt Volker Ocklenburg, von dem die Idee und die Initiative zu dieser Jubiläumsveranstaltung ausging, sowie allen Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Einsatz die Planung, Organisation und Umsetzung übernommen haben. Danke für die hervorragende Vorbereitung, die herzliche Betreuung und die vielen kleinen und großen Dinge, die diese Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.
Auch allen Ausstellern, Referenten und Partnern gilt mein herzlicher Dank. Sie alle haben dazu beigetragen, dass der Kongress nicht nur ein Rückblick auf 60 Jahre Unternehmensgeschichte war, sondern vor allem ein lebendiger Blick nach vorne.

Ein Auftakt voller Wissen, Begegnung und Natur
Bereits am Freitag begann das Jubiläumsprogramm auf dem Firmengelände von meta Fackler. Der Workshop „Metalle in der Homöopathie“ mit Olaf Rippe und Margret Madejsky, den Autoren und Gründern von Natura Naturans, bot einen interessanten fachlichen Einstieg.
Parallel dazu konnten die Teilnehmer an einer Führung mit dem meta-Team durch den Herstellungsbereich teilnehmen und bei einem – wetterbedingt leider drinnen stattfindenden – Vortrag mit Dr. Oliver Ploss die Welt der Heilpflanzen erleben. Es war eine schöne Verbindung von Wissen, Natur und persönlicher Begegnung.
Am Abend fanden sich die Teilnehmer zum Get-together und gemeinsamen Grillabend zusammen. In entspannter Atmosphäre wurde erzählt, gelacht und der Grundstein für viele weitere Gespräche gelegt.

Geschichte, Erfahrung und Zukunft
Der Samstag im Jagdschloss Springe stand ganz im Zeichen der Jubiläumstagung.
Eröffnet wurde das fachliche Programm mit dem Vortrag „meta Fackler: 60 Jahre Komplexhomöopathie – Historie und Kompendium“. Dr. med. Ricarda Fackler und ich durften gemeinsam den Auftakt gestalten.
Für mich war es eine besondere Freude, diesen Jubiläumskongress gemeinsam mit Dr. Ricarda Fackler zu eröffnen. 60 Jahre Unternehmensgeschichte bedeuten nicht nur einen Blick zurück auf die Entwicklung der meta-Komplexe, sondern auch auf die Menschen und Ideen, die diese Entwicklung getragen haben.
Im Anschluss folgte ein abwechslungsreiches und hochinteressantes Vortragsprogramm.
Olaf Rippe und Margret Madejsky widmeten sich der „Homöopathie im Geiste des Paracelsus – meta-Komplexe unter der Lupe“. Dr. Oliver Ploss gab Einblicke in die Heilpflanzenkunde in Phytotherapie und Homöopathie.
Nach der Mittagspause folgte der Vortrag „Ganzheitliche Frauenheilkunde“ von Heilpraktikerin Karin Hellenkemper, Osteopathin (DO.CN). Ein weiterer fachlicher Höhepunkt war der Vortrag von Heilpraktiker Tobias Rutkowsky zum Thema „Trennen um zu verbinden – die Kunst guter Kombinationen“.
Zwischen den Vorträgen boten die Industrie-Spotlights und Informationsstände die Möglichkeit, die Partnerunternehmen kennenzulernen, Fragen zu stellen und sich über Entwicklungen und Produkte auszutauschen. Was mir an diesem Programm besonders gefallen hat, war die Vielfalt. Unterschiedliche Fachrichtungen, Erfahrungen und Perspektiven kamen zusammen. Genau das macht eine lebendige Naturheilkunde aus.
Infotainment zum Abschluss des Samstags – Tobias Rutkowsky bringt alle zum Schmunzeln
Ein ganz besonderer Höhepunkt zum Abschluss des langen Tagungstages war der Vortrag von Tobias Rutkowsky zum Thema „Trennen um zu verbinden – die Kunst guter Kombinationen“.
Was fachlich interessant begann, entwickelte sich zu einem wahren Infotainment-Erlebnis. Mit viel Humor, einer erfrischenden Leichtigkeit und seinem ganz eigenen Charme verstand es Tobias Rutkowsky, die Teilnehmer zum Schmunzeln, Staunen und Lachen zu bringen. Nach einem langen Tag voller spannender Vorträge und intensiver fachlicher Gespräche war dieser Vortrag genau das Richtige: erfrischend, belebend und ein wunderbarer Abschluss des offiziellen Tagungsprogramms. Es tat gut, noch einmal gemeinsam zu lachen, neue Perspektiven zu entdecken und den Tag mit einem Lächeln ausklingen zu lassen. Tobias Rutkowsky hat damit nicht nur fachliche Impulse gesetzt, sondern auch die Stimmung für den weiteren Abend auf besondere Weise geprägt.
Ein gelungener Übergang zum anschließenden gemeinsamen Grillen und Abendessen im Marstall und Biergarten des Jagdschlosses Springe. Bei gutem Essen, anregenden Gesprächen und herzlicher Geselligkeit durfte der Tag schließlich in entspannter Atmosphäre ausklingen.

Fachlicher Austausch und persönliche Begegnungen
Bei aller fachlichen Qualität waren es vor allem die persönlichen Gespräche, die diesen Kongress geprägt haben.
Ob am Ausstellerstand, in den Pausen, beim gemeinsamen Abendessen oder im Biergarten des Schlosses – überall wurde miteinander gesprochen, diskutiert und gelacht.
Es wurden Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht, Netzwerke gepflegt, Kooperationen ausgebaut und neue Ideen für die Zukunft gesammelt. Auch die Frage, wie wir die junge Naturheilkunde weiter stärken und für kommende Generationen zukunftsfähig gestalten können, war ein wichtiger Bestandteil der Gespräche.
Für mich ist genau das die Stärke unserer Fachgesellschaft: Wir bringen Menschen aus unterschiedlichen Heilberufen zusammen. Ärzte, Heilpraktiker, Apotheker und viele weitere engagierte Menschen gehören zu unserer Gemeinschaft. Interdisziplinarität ist für uns nicht nur ein Wort, sondern gelebte Praxis.
Und genau das durften wir bei diesem Jubiläum erleben.
27 neue Mitglieder für die Fakom-Familie
Ein ganz besonderer Höhepunkt war für mich die Möglichkeit, 27 neue Mitglieder in der Fakom-Familie begrüßen zu dürfen. Darunter waren erfreulicherweise auch viele Ärzte. Das hat mich persönlich sehr gefreut und zeigt, wie wichtig der fachübergreifende Austausch und die gemeinsame Arbeit für die Zukunft der Naturheilkunde sind.
Etwa ein Viertel der Besucher kam an unseren Stand, um sich über die Fakom zu informieren und einen Aufnahmeantrag mitzunehmen. Das war für mich ein großartiges Zeichen des Interesses und der Verbundenheit. Jeder neue Kontakt, jedes Gespräch und jedes neue Mitglied stärken unsere gemeinsame Arbeit. Denn eine Fachgesellschaft lebt von den Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewegen wollen.
Als kleine Begrüßung durften wir den neuen Mitgliedern unser Buch „Die Sprache der Lebenskraft – Anamnese und Diagnostik in der Naturheilkunde“ von Markus Engel mitgeben. Ein Buchprojekt, das wir in diesem Jahr gemeinsam erfolgreich abgeschlossen haben.

Ein Workshop, der die Begeisterung spürbar machte
Am Sonntag durfte ich den Praxisworkshop „Injektionskonzepte bei funktionellen Beschwerden“ leiten.
Der Workshop war mehr als ausgebucht. Die Teilnehmer arbeiteten mit großem Interesse, hoher Aufmerksamkeit und einer bemerkenswerten Begeisterung.
Eigentlich war der Workshop für den Vormittag vorgesehen. Doch die Gespräche und die aktive Arbeit in der Gruppe waren so intensiv, dass wir deutlich über das geplante Ende hinaus gemeinsam tätig waren. Es war eine große Freude zu erleben, wie engagiert die Teilnehmer bei der Sache waren. Fragen wurden gestellt, Erfahrungen ausgetauscht und praktische Aspekte ausführlich besprochen.
Genau solche Veranstaltungen machen für mich den Wert einer Fachgesellschaft aus: Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern es wird gemeinsam auch voneinander gelernt.
Eine besondere Begegnung im Fahrstuhl
Manchmal sind es die kleinen, unerwarteten Begegnungen, die uns besonders berühren.
Während des Kongresses durfte ich eine Kollegin wiedersehen, die ich zufällig im Urlaub in einem Hotel im Fahrstuhl kennengelernt hatte. Sie sprach mich an und fragte, ob ich Herr Domes sei. Sie kannte mich aus Webinaren und aus dem Internet. Ich fand diese Begegnung wunderbar. Sie zeigt, wie weit unsere Arbeit inzwischen reicht und wie viele Menschen wir durch unsere Fortbildungen, Webinare und unsere Aktivitäten erreichen.

Gemeinsam in die Zukunft
Wenn ich auf diese drei Tage zurückblicke, bleibt vor allem ein Gefühl der Dankbarkeit und Begeisterung. Dankbarkeit für die Einladung und die herzliche Gastfreundschaft von Ricarda Fackler. Dankbarkeit für die vielen fachlichen Impulse, die Gespräche und die neuen Kontakte. Und Begeisterung darüber, wie lebendig und vielfältig unsere Fakom-Gemeinschaft geworden ist.
27 neue Mitglieder – darunter viele Ärzte – sind ein wunderbares Zeichen dafür, dass wir mit unserer Arbeit auf dem richtigen Weg sind. Die Naturheilkunde braucht Menschen, die sich für ihren Berufsstand einsetzen, die den Austausch fördern und die gemeinsam an einer zukunftsweisenden Entwicklung arbeiten.
Die Fakom möchte genau dazu beitragen: Wissen verbinden, fachliche Qualität fördern, den Dialog zwischen den Heilberufen stärken und die Naturheilkunde gemeinsam weiterentwickeln.
Der Jubiläumskongress hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig diese Arbeit ist.
Danke an alle Teilnehmer und Unterstützer
Mein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern, Referenten, Ausstellern, Partnern und dem gesamten meta-Fackler-Team.
Ein besonderer Dank gilt den Menschen, die mich und die Fakom während dieser Tage tatkräftig unterstützt haben.
Ich danke Madelaine Kany-Forg, Fortbildungsleitung der Fakom, für ihre brückenbauende Zusammenarbeit und ihre Mithilfe am Fakom-Meetingpoint. Ihre verbindende Art und ihr Engagement haben wesentlich dazu beigetragen, dass wir viele interessante Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen konnten.
Ich danke Georg-Schmitz-Remy, Vorstand der Fakom und Apotheker, für seine Unterstützung vor Ort. Es ist schön, Menschen an seiner Seite zu wissen, die sich mit Herz und Verstand für die gemeinsame Sache einsetzen.

Ein ganz besonderer Dank gilt Markus Engel für sein Dabeisein, das gemeinsame Entwickeln von Ideen und die vielen wertvollen Gespräche. Besonders gefreut hat mich, dass er sich die Zeit genommen hat, seine Bücher persönlich zu unterzeichnen. Jedes neue Fakom-Mitglied durfte zur Begrüßung kostenfrei sein Buch „Die Sprache der Lebenskraft – Anamnese und Diagnostik in der Naturheilkunde“ erhalten – ein wunderbares Zeichen der Verbundenheit und ein schöner Auftakt für unsere neuen Mitglieder.
Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Impulsen und großer Vorfreude auf die kommenden gemeinsamen Projekte blicke ich auf diese Tage zurück. Für mich persönlich ein Kongress, der gezeigt hat, wie viel Kraft in einer Gemeinschaft steckt, die sich mit Herz und Verstand für die Zukunft der Naturheilkunde engagiert.
Herzlichst
Andreas Domes, Präsident der Fakom e.V. – Fachgesellschaft für Komplexmittel
